wichtiger Hinweis

Dezember 1st, 2010 — 6:12pm
Setting Orange, The Aftermath 43, Year of Our Lady of Discord 3176

In diesem Blog äußere ich meine Meinung und gebe eigene Ansichten wieder, die durchaus auch von Ironie und Sarkasmus geprägt sein können.  Es kann also Material enthalten, das eine gewisse Kompetenz im Bereich Lesen und Textverständnis voraussetzt und die Homöostase Unmündiger verstören könnte. Daher ist es für Menschen unter 18, unreflektierte und unkritische Menschen sowie Internet-Ausdrucker, Fans von Lügen-Ursel, “Tatort Internet”-Fans und andere geistige Kleingärtner nicht ohne weiteres geeignet. Gehen Sie jetzt auf die für Ihre Weltsicht vermutlich besser geeignete Seite und lassen Sie sich nicht stören.

Andernfalls: Willkommen auf meinem Blog.

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Versprechen

Mai 30th, 2011 — 5:29pm
Setting Orange, Confusion 4, Year of Our Lady of Discord 3177

Ich werde auf mich aufpassen und stark sein und die Stürme werden das Boot nicht vom Kurs abdrängen noch zum Kentern bringen. Von Zeit zu Zeit werde ich die Sterne ansehen, an Dich denken und Dir Kraft schicken. Paß’ auf Dich auf und werde wieder stark.

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Das iPad und die Angry Birds

Januar 10th, 2011 — 8:46am

Setting Orange, Chaos 10, Year of Our Lady of Discord 3177

Gestern habe ich einen guten Freund besucht, den ich zuvor etwa 4 Monate nicht gesehen hatte. Dieser Freund besitzt seit Weihnachten ein iPad nebst einer Hülle mit integrierter Bluetooth-Tastatur, mit der man das Gerät wie einen Laptop aufstellen kann. Er nutzt es vor allem als Comic-Reader und Spiele-Plattform (auch für Brettspiele, die man auf dem Gerät zu mehreren spielen kann). Zwei interessante Aussagen von ihm zum iPad – die wohl auf alle Geräte diesen Typs übertragbar sind – waren die, daß er zum Einen durch das Gerät in der Lage ist, sehr viel an Lesestoff und Freizeitaktivität mit sich herumzutragen, z. B. auch in einen Urlaub und zum Anderen sei das iPad (im Gegensatz zum iPhone) ein soziales Gerät, an dem man gemeinsam Zeit verbringen könne und das auch von mehreren Personen eines Haushalts genutzt würde, mithin Interaktion eher befördere als behindere.

Für mich interessant: Mit so einer in die Hülle integrierten Tastatur ist das iPad tatsächlich als Notizbuch für unterwegs nutzbar und kann sicher als kleiner, leicht zu transportierender Laptop-Ersatz dienen

Insgesamt finde ich es nicht schlecht – würde mir aber eher ein Android-betriebendes Tablet zulegen, wenn ich den Bedarf für so ein Gerät hätte; die Mauern des Closing-In sind einfach etwas niedriger …

Etwas noch zur Ergänzung: Wir sind dann irgendwann dazu übergegangen, das Spiel “Angry Birds” zu spielen, bei dem man Vögel mit einer Art Schleuder auf improvisierte Schutzbauten schießt, in denen sich Schweine verstecken. Total albern, aber ein herrlich skurriler Zeitfresser. Glücklicherweise gibt es das Spiel auch für Android-Geräte, so daß ich es mir gestern abend noch auf mein Mobiltelefon laden konnte. Wer es (für Android) laden möchte, kann das über den Link unten tun: klicken öffnet entweder einen QR-Code (auf normalen Rechnern) oder den Direktlink zum Android-Market (auf entsprechenden Geräten).

Android Market badge

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Wider die eigentlich Toleranten

Januar 5th, 2011 — 8:42am

Setting Orange, Chaos 5, Year of Our Lady of Discord 3177 — Mungday

Der Mensch an sich ist ja bekanntermaßen edel, hilfreich und gut – oder zumindest sollte er das sein, wenn ich’s recht verstanden habe. Und tolerant sowieso. Das Schöne ist, daß man auch wieder Menschen begegnet, die ja eigentlich auch so sind. Wenn man sich mit denen unterhält, kommt irgendwann so ein  Satz wie: “Ich habe ja eigentlich nichts gegen Neger (oder auch Muslime/Ausländer/Punks/Schwule/… – setzen Sie doch ein, was sie wollen), aber …” und dann wird einem eröffnet, wie die Stammtisch-braune Gemütsverfassung des Gegenübers wirklich beschaffen ist.

Ein guter Freund von mir hat für solche Situationen eine wunderbare Entgegnung, deren Anwendung regelmäßig für melodiöses Schweigen sorgt; noch bevor das “aber” verklungen ist, antwortet er mit “Gut, dann ist alles gesagt und wir müssen über das Thema gar nicht mehr reden.” Nicht wahr?!

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Frohes Neues

Januar 1st, 2011 — 12:01am

Sweetmorn, Chaos 1, Year of Our Lady of Discord 3177

Ich wünsche den 2 Lesern, allen Porno- und Glücksspielbespammern meiner Kommentarfunktion  und den ganzen lieben goldigen Menschen da draußen ein fröhliches, chaotisches, diskordianisches Jahr 3177 bzw. 2011. Glaubt nicht unbesehen alles, was man Euch erzählt, bleibt zornig, selbstgerecht und wunderbar ;-)

In diesem Sinne

Andreas Wegner

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Gute Vorsätze? Lieber gleich machen …

Dezember 31st, 2010 — 7:57pm

Setting Orange, The Aftermath 73, Year of Our Lady of Discord 3176

Wieder einmal ist ein Jahr zuende. Zeit, sich bei Alkoholika und fettigem Essen Vorwürfe darüber zu machen, was man in den letzen 365 Tagen vergeigt hat und dann auch gleich noch feste zu überlegen und zu planen, was nächstes Jahr (also ab morgen bzw. übermorgen nach dem Ausschlafen des Rauschs ähhh aber da kommt ja der Frido vorbei, also doch ab nächster Woche – vielleicht, eigentlich) besser wird und wie man das erreicht. Ehe man sich versieht, ist ein weiteres Pflastersteinchen geschlagen für den gemütlichen Spaziergang nach unten, da wo es warm ist (knickknack, Sie wissen schon …).

Warum nicht mal den großen Wurf wagen und jetzt anfangen. Hören Sie jetzt auf, Ihre gebrauchten Spritzen in den Biomüll zu werfen und die Stummel von den Sportzigaretten in Nachbars Winterbeete zu schnippen. Oder machen Sie es wie ich: Die Göttergattin und ich haben soeben in einer Hauruck-Aktion das Arbeitszimmer halb ausgeräumt, umgestellt und dann allen Müll Krust und Kram wieder hineingeworfen. Ist zwar immer noch alles voller Gerümpel, sieht jetzt aber viel besser aus (großes Indianerehrenwort). Was das Gerümpel betrifft habe ich mir fest vorgenommen: das sortiere ich morgen …

Guten Rutsch wünscht

Andreas Wegner

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von Pißtasten, Pißnelken und Poperzen

Dezember 30th, 2010 — 1:31pm
Prickle-Prickle, The Aftermath 72, Year of Our Lady of Discord 3176

Kennen Sie die Pißtaste? Das ist dieses Ding, das seit einigen Jahren seinen Siegeszug durch unsere sanitären Anlagen führt, um das ökologische Gewissen des moderne-Zeiten-gestressten SUV-Fahrers zu beruhigen, indem jener nach der Absonderung seiner Flüssigabfälle nur den halben Oberrhein in die Kanalisation schüttet. Schön ist das für die Umwelt – aber auch für denjenigen, der sich, als nächster auf den Throne sitzend, am Ammoniakduft berauschen und die zitronengelblasurfarbene Brühe aufwirbeln darf, wenn er nicht nochmals spült und zwar richtig! Die Folge ist also nicht etwa das Einsparen von Wasser, sondern vielmehr die Erhöhung des Wasserverbrauchs.

Getoppt wird das nur noch durch jenen Ökopax aus meinem früheren Bekanntenkreis, der mir allen Ernstes erklärte, er spüle nicht nach dem Gebrauch des Pissoirs, weil da ja locker noch 1-2 Personen nachlegen könne und das dann ökologischer sei … Hmmja, ich weiß nicht, abgesehen von der Bildung eines Reservats für Abortfliegen (Psychoda phalaenoides) sehe ich da keinen Mehrwert.

Die Poperze hingegen ist ein Wort, das als scherzhaftes Synonym für den Anus verwendet wird, wobei ich glaube, den Begriff auch schon in einem literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerk gefunden zu haben. Vielleicht kann ja ein Lesefröschchen aushelfen?

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Auf Schusters Rappen

Dezember 7th, 2010 — 4:43pm
Sweetmorn, The Aftermath 49, Year of Our Lady of Discord 3176

Seit ein paar Wochen habe ich mir angewöhnt, möglichst viele Wege zu Fuß zu gehen und nicht immer das Auto oder den ÖPNV zu benutzen. Auch wenn ich faule Socke mich am Anfang kräftig verflucht habe für diese Idee (wenn ich es denn vor lauter Keuchen noch geschafft habe, so etwas zu tun …), genieße ich es mittlerweile, zu gehen anstatt gefahren zu werden. Ich sehe mehr von dem, was um mich herum passiert, entdecke Neues an scheinbar vertrauten Orten und es stellt sich auch eine gewisse Demut und Gelassenheit angesichts dessen, was man nicht ändern kann ein – wenn es 40 cm Neuschnee hat, dann hat es eben 40 cm Neuschnee und man muß früher loslaufen und bedachter gehen. Ganz nebenbei habe ich etwa 1 Kilo an Gewicht pro Woche reduziert, seitdem ich mich mehr bewege.

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… weil plötzlich alles anders ist

November 30th, 2010 — 9:09am
Prickle-Prickle, The Aftermath 42, Year of Our Lady of Discord 3176

Kennen Sie das? Irgendwann kommt dieser Moment, der einen zwingt, innezuhalten und über das eigene Leben nachzudenken, weil plötzlich alles anders ist. Sei es, daß sich Beziehungen zu Menschen ändern oder zu ende gehen, sei es, daß sich beruflich etwas ändert oder die eigene Gesundheit einen neuen, größeren Stellenwert im eigenen Leben bekommen muß, sei es, daß man durch sehr eindrückliche Erfahrungen anderer perturbiert wird. Egal, was es sei, irgendwas ist anders und man erkennt, daß man selbst ebenfalls etwas ändern muß – auch wenn es anstrengend ist und wehtun mag.

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Die endlose Geschichte – oder wie ich meine Mobilfunknummer von Debitel zu BASE portieren lassen wollte

August 24th, 2010 — 4:00pm

Sweetmorn, Bureaucracy 17, Year of Our Lady of Discord 3176

1. The times they are a-changin’

Seit einer kleineren Ewigkeit habe ich eine T-Mobile – Prepaid-Karte bei Debitel, die in einem schmucken, aber schlichten Motorola W220 treue Dienste leistete. Bisher hatte mir das auch genügt, da mein Telefonierverhalten mit 5-15 Euro pro Monat – größtenteils durch SMS entstanden und stark schwankend – nicht besonders zu Buche schlug. Nun aber starb meine treue Piepse kürzlich den Heldentod und ich beschloß, daß ein neues, Multimedia- und Internet-taugliches Mobiltelefon angeschafft werden müsse, um – schick, trendy und up to date, wie man heutzutage ja sein muß – all’ den kleinen Zeitfresserchen wie Facebook, StudiVZ, XING, diversen Blogs und natürlich auch meinen abermindestens, wennichsogar 3-5 privaten Mails am Tag allüberall meine Aufmerksamkeit schenken zu können.

Nun sollte man für den bestimmungsgemäßen Gebrauch solch einer eierlegenden Wollmilchsau jedoch tunlichst eine sogenannte Internetflat buchen, da man andernfalls ganz schnell mal 50 Euro für einen Blick auf googleMaps los ist. Also konsultierte ich die Tarifübersichten der gängigen Mobilfunkprovider (die großen 4 nebst Debitel) und entschloß mich nach längerem hysterischem Gelächter ob der etwas überzogenen Preisvorstellungen der roten und magentafarbenen Damen und Herren, ausnahmsweise mal grün zu wählen und BASE eine Chance zu geben. Insgesamt 25 Euro für unbegrenzt SMS, eine sogenannte Flatrate für Internetzugang und Mailabruf, die nach 250 MB/ Monat in der Geschwindigkeit gedrosselt wird und monatlich 50 Freiminuten in alle Netze sind für mich akzeptabel und als Goodie gab es ein NOKIA 2720 fold gratis dazu.

Eben noch einen Antrag auf Portierung meiner Rufnummer ausgefüllt (inklusive Einzugsermächtigung für die Abbuchung der Portierungsgebühr von meinem Konto, da die Gebühr bei einer T-Mobile-Nummer nicht mit dem Prepaid-Guthaben verrechnet werde) und am 6. August von der freundlichen Dame im BASE-Shop in der Freiburger Innenstadt an Mobilcom-Debitel faxen lassen, “Das dauert dann etwa 10 Tage, bis die Nummer portiert ist” – und gut ist. Beati pauperes spiritu …

2. Nobody knows you, when you’re down and out

Am 10. August fand ich ein Schreiben von BASE im Briefkasten, aus dem hervorgeht, daß dem bisherigen Mobilfunkanbieter die von mir angegebene Rufnummer nicht bekannt sei. Mit Erschrecken besah ich mein Mobiltelefon daraufhin, ob es Anzeichen von Besessenheit durch eine Geisterrufnummer zeige – zum Glück nicht der Fall, ich kann problemlos mit meiner Debitel-Nummer anrufen und angerufen werden. Also beherzt zum Hörer gegriffen und mit Todesverachtung angesichts der Minutenpreise die BASE-Service-Hotline angerufen.

Die liebenswürdige Dame am anderen Ende der Leitung fand nach einigem Rätselraten die Erklärung: Ich hatte meine Karte damals vor dem Krieg (scnr) bei Debitel erworben. Nach diversen Fusionen und Übernahmen firmiert man nun zwar unter Mobicom-Debitel, es scheint jedoch getreu dem alten Sprichwort, daß die eine Hand nicht wisse, was die andere mache keine gemeinsame Kundendatenbank zu existieren –  nach über einem Jahr seit der Übernahme eine stattliche Leistung! Meine Gesprächspartnerin von der BASE-Hotline versprach mir, die Anfrage nochmals zu stellen, dieses Mal bei Debitel – bis in 10 Tagen sollte … hmmja, wird schon werden.

3. Sie brauchen den Passierschein A 38 …

Der 24. August brachte nicht nur Regen, sondern auch einen Brief von Mobilcom-Debitel. Hier wurde zunächst einmal Bedauern ob meiner Abwanderung ausgedrückt, bevor es ans Eingemachte ging. Da mein eventuell noch vorhandenes Restguthaben bei der Portierung leider verfalle, benötige man – die umseitige Legitimations- und Verzichtserklärung für Rufnummernmitnahme und ich solle meine Karte ausreichend aufwerten, um die Verrechnung der Portierungsgebühr von 29,95 € mit dem vorhandenen Guthaben zu ermöglichen. WHAT THE F**K?

Soso … mal google bemühen und die alte Tante Internet befragen. Siehe da: Wenn ich, der ich ja kein Anwalt bin, es recht verstehe, dann muß mir das Restguthaben nach gängiger Rechtsprechung ausgezahlt werden. Auch fand ich es etwas absurd, daß ich trotz Abgabe einer Einzugsermächtigung nun die Portierungsgebühr über das Kartenguthaben bezahlen sollte, trotz anderslautendem Hinweis auf der Webseite von Mobilcom-Debitel – ohh, ich vergaß: andere Baustelle.

Nungut, wir ham ‘s ja dicke mit’m Zaster. Also wieder mal zum Telefonhörer gegriffen und 1,24 € pro Minute für ein Gespräch mit einer Service-Hotline ausgegeben, diesmal Debitel (oder Mobilcom-Debitel – oder doch Mobilcom – oder gar Freenet oder _dug, wer weiß das schon genau). Laut Aussage der (trotz meines bei aller Höflichkeit etwas angespannten Untertons sehr freundlichen) Dame am anderen Ende müsse könne ich das ruhig so faxen, das Restguthaben dürfe nicht verfallen, ich müsse jedoch aufladen. Auf die Frage nach der anderen Verzichtserklärung, auf der ich ja eine Einzugsermächtigung abgegeben habe,  hieß es, daß diese längst vernichtet sei und die Portierungsgebühr nur so bezahlt werden könne. Die Portierung würde dann nach Erhalt der Erklärung 1-2 Wochen  … ahhso *kicher*. Ich habe mir das Ergebnis des Gesprächs mal aufgeschrieben und den Namen der Dame dazu notiert.

Schreiben wir also mal einen Blog-Eintrag und schicken den Link dazu an prepaid(at)de.debitel.com. Mit dem Verlinken bei Facebook, StudiVZ und im Telefon-Treff warten wir aber erstmal noch ab *eg*.

To be continued …

Nachtrag 1: Die auf dem Schreiben angegebene eMail-Adresse prepaid(at)de.debitel.com scheint nicht zu funktionieren – wurde zwei mal “returned to sender”, weil endgültig gescheitert. Habe nun mal an kundenbetreuung(a)de.debitel.de und pr(a)freenet.ag gemailt. Gucken wir mal, ob es da klappt.

Nachtrag 2: Mit ein wenig Drängen und Schubsen hat es dann geklappt und seit September bin ich zufriedener Nutzer eines Base–Vertrags

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