Schlaf, der
23. Juni 2010 - 00:42 Uhrwird überbewertet.
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the life and ideas of
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studentische Schreibübung, für deren Abfassung rein theoretisch etwa 2-12 Wochen zur Verfügung stehen. Der tatsächliche Entstehungszeitraum umfaßt jedoch für gewöhnlich die drei Tage und Nächte vor dem Abgabetermin.
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Über das Toolblog bin ich auf ein interessantes Video bei Youtube gestoßen. Stephen A. Richards erklärt darin, wie er sich Texte durch den überlegten Gebrauch von Mindmaps erschließt. Das geht dementsprechend auch mit Vorlesungsnotizen gut. Er zeigt in dem etwa zehnminütigen Video ein sehr schönes Beispiel, bevor er die einzelnen Schritte kurz nennt.
Sounds like a plan.
Heute meine vierte Runde gedreht; noch immer diese Fußschmerzen – nein, eher so als ob mir die Füße beim Laufen einschlafen. Das kommt meist in den letzten 5 Minuten, hängt vielleicht damit zusammen, daß ich in dieser Zeit auf einem asphaltierten Weg laufe. Aber ich beiße mich durch .-)
Die Daten:
Nach einer Woche mit Infekt und anschließendem Schweinehund heute zum dritten Mal gelaufen. Fußschmerzen, trotzdem ich die Schuhe lockerer gebunden habe. Vielleicht größere Socken kaufen?
Die Daten:
Setting Orange, Confusion 9, Year of Our Lady of Discord 3176
Hachja, schön ist die Welt der egomanen Dummschwätzer. Woher ich das weiß? Nunja, der gerne als ehemaliges Nachrichtenmagazin titulierte SPIEGEL ist eine unheilige online-Allianz mit dem Käseblatt für das gelangweilte Bankiersweibchen MERIAN eingegangen. Dort darf ein sogenannter Entrepreneur namens Tyler Brûlé KB und Lebenszeit (seine und die anderer) verschwenden und die feuchten Träume frustrierter BIO-Tiefkühlpizza-Käufer mit “interessanten” Ideen befeuern. Aktuell sondert der sympathische Berufsjugendliche einen sowas von hippen Bullshit über “Out Of Office Repliers” (das ist: automatische Antworten auf eingehende eMails; im allgemeinen des Inhalts, daß man derzeit nicht erreichbar sei und erst am xx.xx.xxxx wider im Büro anzutreffen wäre, ggf. aufgepeppt mit dem dezenten Hinweis auf eine gleichfalls fachkompetente Person aus der lieben Kollegschaft) ab, daß ein jeder Workaholic schamesrot in den Boden versinkt.
Der eifrige Jet-Setter scheint noch nie etwas davon gehört zu haben, daß ein verantwortlungsbewußter Mensch vor allem auch verantwortungsbewußt mit sich selber umgeht, um sich und seiner Umwelt möglichst lange in möglichst guter Verfassung erhalten zu bleiben. Dazu gehört aber eben auch die Fähigkeit, mal ein paar Wochen abzuschalten und alle Fäden wohlsortiert in die Hände eines kompetenten und gut gebrieften Stellvertreters (welchen biologischen und sozialen Geschlechts auch immer) übergeben zu können. Aber jemand, der ein Leben auf der Überholspur führt, hat das nicht nötig; der wird schon rechtzeitig abschalten und Ruhe finden – irgendwann kommt einem immer ein Laster entgegen …
Im Übrigen sollte Frau von der Leyen ein Gratis-Abo seiner Kolumne erhalten, da findet sie sicher Trost.
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Ein wenig Entfnordung in der Sache “Ursula von der Leyen wird Bundespräsidentin vs. den gesunden Menschenverstand” bietet dieser Artikel bei Telepolis. Bei fefe aufgeschnappt.
Pungenday, Confusion 2, Year of Our Lady of Discord 3176
Gerade auf der Heimfahrt von Schwenningen nach Freiburg. In Kirchzarten ist vorläufig Endstation, da “aufgrund einer Betriebsstörung” die Weiterfahrt nach Freiburg nicht möglich ist. Zunächst habe ich mich riesig aufgeregt, da ich nach einer anstrengenden Woche an der DH, in der ich fast ausschließlich Vorlesungen zu Rechtsthemen gehört habe und den Stoff auch mit einer Kommilitonin für die in vier Wochen anstehende Klausur nachbereitet und an Fallbeispielen geübt habe, einfach müde bin und schnell heim will.
Aber mit ein wenig Ruhe betrachtet; warum nicht das Geschenk einer unerwartet angebotenen Pause genießen, in der man innehalten und sich ein wenig besinnen kann? Zwar ist der Himmel wolkenverhangen und es wird heute noch regnen – aber die Temperatur ist mild, es weht ein lauer Wind und man riecht Gras, Natur und die Anstrengungen des Bauern, der zwei Kilometer weiter sein Feld düngt.
Nachdem die Ersatzbusse etwa 1,5 Stunden später (bei einer Fahrtstrecke von maximal 10 km, was ein schlechtes Licht auf das Krisenmanagement der DB-Regio-AG Südbaden wirft) eingetroffen waren, konnte ich meine Reise dann schließlich doch noch fortsetzen.
Pungenday, Confusion 2, Year of Our Lady of Discord 3176
Interessante Erkenntnis: Ich betreibe hier parasoziale Interaktion – und das Universum lächelt leise.
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Heute bin ich meine Strecke zum zweiten Mal gelaufen – die Füße taten weh, nächstes Mal vielleicht die Schuhe etwas weniger eng schnüren?
Die Daten:
Es hilft übrigens tatsächlich beim Überwinden des inneren Schweinehundes, wenn man alle notwendigen Utensilien ganz nah beieinander griffbereit lagert. Bei mir hängt die Hose über einem Bügel, um dessen Haken ich meinen Bauchgurt (für Mobiltelefon, Schlüssel, Wasserflasche) und den Brustgurt der Pulsuhr lege, die Pulsuhr kommt dann in die Tasche des Bauchgurts und die Schuhe stehen griffbereit darunter.