Mai 30th, 2011 — 5:29pm
Setting Orange, Confusion 4, Year of Our Lady of Discord 3177
Ich werde auf mich aufpassen und stark sein und die Stürme werden das Boot nicht vom Kurs abdrängen noch zum Kentern bringen. Von Zeit zu Zeit werde ich die Sterne ansehen, an Dich denken und Dir Kraft schicken. Paß’ auf Dich auf und werde wieder stark.
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Januar 10th, 2011 — 8:46am
Setting Orange, Chaos 10, Year of Our Lady of Discord 3177
Gestern habe ich einen guten Freund besucht, den ich zuvor etwa 4 Monate nicht gesehen hatte. Dieser Freund besitzt seit Weihnachten ein iPad nebst einer Hülle mit integrierter Bluetooth-Tastatur, mit der man das Gerät wie einen Laptop aufstellen kann. Er nutzt es vor allem als Comic-Reader und Spiele-Plattform (auch für Brettspiele, die man auf dem Gerät zu mehreren spielen kann). Zwei interessante Aussagen von ihm zum iPad – die wohl auf alle Geräte diesen Typs übertragbar sind – waren die, daß er zum Einen durch das Gerät in der Lage ist, sehr viel an Lesestoff und Freizeitaktivität mit sich herumzutragen, z. B. auch in einen Urlaub und zum Anderen sei das iPad (im Gegensatz zum iPhone) ein soziales Gerät, an dem man gemeinsam Zeit verbringen könne und das auch von mehreren Personen eines Haushalts genutzt würde, mithin Interaktion eher befördere als behindere.
Für mich interessant: Mit so einer in die Hülle integrierten Tastatur ist das iPad tatsächlich als Notizbuch für unterwegs nutzbar und kann sicher als kleiner, leicht zu transportierender Laptop-Ersatz dienen
Insgesamt finde ich es nicht schlecht – würde mir aber eher ein Android-betriebendes Tablet zulegen, wenn ich den Bedarf für so ein Gerät hätte; die Mauern des Closing-In sind einfach etwas niedriger …
Etwas noch zur Ergänzung: Wir sind dann irgendwann dazu übergegangen, das Spiel “Angry Birds” zu spielen, bei dem man Vögel mit einer Art Schleuder auf improvisierte Schutzbauten schießt, in denen sich Schweine verstecken. Total albern, aber ein herrlich skurriler Zeitfresser. Glücklicherweise gibt es das Spiel auch für Android-Geräte, so daß ich es mir gestern abend noch auf mein Mobiltelefon laden konnte. Wer es (für Android) laden möchte, kann das über den Link unten tun: klicken öffnet entweder einen QR-Code (auf normalen Rechnern) oder den Direktlink zum Android-Market (auf entsprechenden Geräten).

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Januar 5th, 2011 — 8:42am
Setting Orange, Chaos 5, Year of Our Lady of Discord 3177 — Mungday
Der Mensch an sich ist ja bekanntermaßen edel, hilfreich und gut – oder zumindest sollte er das sein, wenn ich’s recht verstanden habe. Und tolerant sowieso. Das Schöne ist, daß man auch wieder Menschen begegnet, die ja eigentlich auch so sind. Wenn man sich mit denen unterhält, kommt irgendwann so ein Satz wie: “Ich habe ja eigentlich nichts gegen Neger (oder auch Muslime/Ausländer/Punks/Schwule/… – setzen Sie doch ein, was sie wollen), aber …” und dann wird einem eröffnet, wie die Stammtisch-braune Gemütsverfassung des Gegenübers wirklich beschaffen ist.
Ein guter Freund von mir hat für solche Situationen eine wunderbare Entgegnung, deren Anwendung regelmäßig für melodiöses Schweigen sorgt; noch bevor das “aber” verklungen ist, antwortet er mit “Gut, dann ist alles gesagt und wir müssen über das Thema gar nicht mehr reden.” Nicht wahr?!
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Dezember 31st, 2010 — 7:57pm
Setting Orange, The Aftermath 73, Year of Our Lady of Discord 3176
Wieder einmal ist ein Jahr zuende. Zeit, sich bei Alkoholika und fettigem Essen Vorwürfe darüber zu machen, was man in den letzen 365 Tagen vergeigt hat und dann auch gleich noch feste zu überlegen und zu planen, was nächstes Jahr (also ab morgen bzw. übermorgen nach dem Ausschlafen des Rauschs ähhh aber da kommt ja der Frido vorbei, also doch ab nächster Woche – vielleicht, eigentlich) besser wird und wie man das erreicht. Ehe man sich versieht, ist ein weiteres Pflastersteinchen geschlagen für den gemütlichen Spaziergang nach unten, da wo es warm ist (knickknack, Sie wissen schon …).
Warum nicht mal den großen Wurf wagen und jetzt anfangen. Hören Sie jetzt auf, Ihre gebrauchten Spritzen in den Biomüll zu werfen und die Stummel von den Sportzigaretten in Nachbars Winterbeete zu schnippen. Oder machen Sie es wie ich: Die Göttergattin und ich haben soeben in einer Hauruck-Aktion das Arbeitszimmer halb ausgeräumt, umgestellt und dann allen Müll Krust und Kram wieder hineingeworfen. Ist zwar immer noch alles voller Gerümpel, sieht jetzt aber viel besser aus (großes Indianerehrenwort). Was das Gerümpel betrifft habe ich mir fest vorgenommen: das sortiere ich morgen …
Guten Rutsch wünscht
Andreas Wegner
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Dezember 30th, 2010 — 1:31pm
Prickle-Prickle, The Aftermath 72, Year of Our Lady of Discord 3176
Kennen Sie die Pißtaste? Das ist dieses Ding, das seit einigen Jahren seinen Siegeszug durch unsere sanitären Anlagen führt, um das ökologische Gewissen des moderne-Zeiten-gestressten SUV-Fahrers zu beruhigen, indem jener nach der Absonderung seiner Flüssigabfälle nur den halben Oberrhein in die Kanalisation schüttet. Schön ist das für die Umwelt – aber auch für denjenigen, der sich, als nächster auf den Throne sitzend, am Ammoniakduft berauschen und die zitronengelblasurfarbene Brühe aufwirbeln darf, wenn er nicht nochmals spült und zwar richtig! Die Folge ist also nicht etwa das Einsparen von Wasser, sondern vielmehr die Erhöhung des Wasserverbrauchs.
Getoppt wird das nur noch durch jenen Ökopax aus meinem früheren Bekanntenkreis, der mir allen Ernstes erklärte, er spüle nicht nach dem Gebrauch des Pissoirs, weil da ja locker noch 1-2 Personen nachlegen könne und das dann ökologischer sei … Hmmja, ich weiß nicht, abgesehen von der Bildung eines Reservats für Abortfliegen (Psychoda phalaenoides) sehe ich da keinen Mehrwert.
Die Poperze hingegen ist ein Wort, das als scherzhaftes Synonym für den Anus verwendet wird, wobei ich glaube, den Begriff auch schon in einem literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerk gefunden zu haben. Vielleicht kann ja ein Lesefröschchen aushelfen?
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Dezember 7th, 2010 — 4:43pm
Sweetmorn, The Aftermath 49, Year of Our Lady of Discord 3176
Seit ein paar Wochen habe ich mir angewöhnt, möglichst viele Wege zu Fuß zu gehen und nicht immer das Auto oder den ÖPNV zu benutzen. Auch wenn ich faule Socke mich am Anfang kräftig verflucht habe für diese Idee (wenn ich es denn vor lauter Keuchen noch geschafft habe, so etwas zu tun …), genieße ich es mittlerweile, zu gehen anstatt gefahren zu werden. Ich sehe mehr von dem, was um mich herum passiert, entdecke Neues an scheinbar vertrauten Orten und es stellt sich auch eine gewisse Demut und Gelassenheit angesichts dessen, was man nicht ändern kann ein – wenn es 40 cm Neuschnee hat, dann hat es eben 40 cm Neuschnee und man muß früher loslaufen und bedachter gehen. Ganz nebenbei habe ich etwa 1 Kilo an Gewicht pro Woche reduziert, seitdem ich mich mehr bewege.
Comment » | Allgemein, amour de soi
Dezember 1st, 2010 — 6:12pm
Setting Orange, The Aftermath 43, Year of Our Lady of Discord 3176
In diesem Blog äußere ich meine Meinung und gebe eigene Ansichten wieder, die durchaus auch von Ironie und Sarkasmus geprägt sein können. Es kann also Material enthalten, das eine gewisse Kompetenz im Bereich Lesen und Textverständnis voraussetzt und die Homöostase Unmündiger verstören könnte. Daher ist es für Menschen unter 18, unreflektierte und unkritische Menschen sowie Internet-Ausdrucker, Fans von Lügen-Ursel, “Tatort Internet”-Fans und andere geistige Kleingärtner nicht ohne weiteres geeignet. Gehen Sie jetzt auf die für Ihre Weltsicht vermutlich besser geeignete Seite und lassen Sie sich nicht stören.
Andernfalls: Willkommen auf meinem Blog.
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November 30th, 2010 — 9:09am
Prickle-Prickle, The Aftermath 42, Year of Our Lady of Discord 3176
Kennen Sie das? Irgendwann kommt dieser Moment, der einen zwingt, innezuhalten und über das eigene Leben nachzudenken, weil plötzlich alles anders ist. Sei es, daß sich Beziehungen zu Menschen ändern oder zu ende gehen, sei es, daß sich beruflich etwas ändert oder die eigene Gesundheit einen neuen, größeren Stellenwert im eigenen Leben bekommen muß, sei es, daß man durch sehr eindrückliche Erfahrungen anderer perturbiert wird. Egal, was es sei, irgendwas ist anders und man erkennt, daß man selbst ebenfalls etwas ändern muß – auch wenn es anstrengend ist und wehtun mag.
Comment » | Allgemein, amour de soi, ich und die Wirklichkeit
Juni 15th, 2010 — 9:13am
Über das Toolblog bin ich auf ein interessantes Video bei Youtube gestoßen. Stephen A. Richards erklärt darin, wie er sich Texte durch den überlegten Gebrauch von Mindmaps erschließt. Das geht dementsprechend auch mit Vorlesungsnotizen gut. Er zeigt in dem etwa zehnminütigen Video ein sehr schönes Beispiel, bevor er die einzelnen Schritte kurz nennt.
- Hauptideen, Schlüsselwörter, wichtige Zitate, … im Text oder Mitschrieb unterstreichen
- aus diesen Hervorhebungen und eigenen Überlegungen dazu eine erste Mindmap dahinscribbeln, um die Struktur zu finden (er macht das nur einfarbig)
- und aus dem Entwurf eine bunte Mindmap erstellen, die auch mit Fotos, Zeichnungen usw. bereichert werden kann und den Prozeß der Lektüre und Reflexion dokumentiert
Sounds like a plan.
Comment » | Allgemein, Dinge geregelt kriegen, Studium
Juni 10th, 2010 — 4:53pm
Heute meine vierte Runde gedreht; noch immer diese Fußschmerzen – nein, eher so als ob mir die Füße beim Laufen einschlafen. Das kommt meist in den letzten 5 Minuten, hängt vielleicht damit zusammen, daß ich in dieser Zeit auf einem asphaltierten Weg laufe. Aber ich beiße mich durch .-)
Die Daten:
- Laufzeit (ohne Aufwärmen und Dehnen): 31.54 Minuten
- Durchschnittliche Pulsrate: 138 bpm
- Kalorienverbrauch (laut Pulsuhr): 342 kcal
2 comments » | Allgemein, amour de soi