Category: alltägliches & abseitiges


Das iPad und die Angry Birds

Januar 10th, 2011 — 8:46am

Setting Orange, Chaos 10, Year of Our Lady of Discord 3177

Gestern habe ich einen guten Freund besucht, den ich zuvor etwa 4 Monate nicht gesehen hatte. Dieser Freund besitzt seit Weihnachten ein iPad nebst einer Hülle mit integrierter Bluetooth-Tastatur, mit der man das Gerät wie einen Laptop aufstellen kann. Er nutzt es vor allem als Comic-Reader und Spiele-Plattform (auch für Brettspiele, die man auf dem Gerät zu mehreren spielen kann). Zwei interessante Aussagen von ihm zum iPad – die wohl auf alle Geräte diesen Typs übertragbar sind – waren die, daß er zum Einen durch das Gerät in der Lage ist, sehr viel an Lesestoff und Freizeitaktivität mit sich herumzutragen, z. B. auch in einen Urlaub und zum Anderen sei das iPad (im Gegensatz zum iPhone) ein soziales Gerät, an dem man gemeinsam Zeit verbringen könne und das auch von mehreren Personen eines Haushalts genutzt würde, mithin Interaktion eher befördere als behindere.

Für mich interessant: Mit so einer in die Hülle integrierten Tastatur ist das iPad tatsächlich als Notizbuch für unterwegs nutzbar und kann sicher als kleiner, leicht zu transportierender Laptop-Ersatz dienen

Insgesamt finde ich es nicht schlecht – würde mir aber eher ein Android-betriebendes Tablet zulegen, wenn ich den Bedarf für so ein Gerät hätte; die Mauern des Closing-In sind einfach etwas niedriger …

Etwas noch zur Ergänzung: Wir sind dann irgendwann dazu übergegangen, das Spiel „Angry Birds“ zu spielen, bei dem man Vögel mit einer Art Schleuder auf improvisierte Schutzbauten schießt, in denen sich Schweine verstecken. Total albern, aber ein herrlich skurriler Zeitfresser. Glücklicherweise gibt es das Spiel auch für Android-Geräte, so daß ich es mir gestern abend noch auf mein Mobiltelefon laden konnte. Wer es (für Android) laden möchte, kann das über den Link unten tun: klicken öffnet entweder einen QR-Code (auf normalen Rechnern) oder den Direktlink zum Android-Market (auf entsprechenden Geräten).

Android Market badge

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Gute Vorsätze? Lieber gleich machen …

Dezember 31st, 2010 — 7:57pm

Setting Orange, The Aftermath 73, Year of Our Lady of Discord 3176

Wieder einmal ist ein Jahr zuende. Zeit, sich bei Alkoholika und fettigem Essen Vorwürfe darüber zu machen, was man in den letzen 365 Tagen vergeigt hat und dann auch gleich noch feste zu überlegen und zu planen, was nächstes Jahr (also ab morgen bzw. übermorgen nach dem Ausschlafen des Rauschs ähhh aber da kommt ja der Frido vorbei, also doch ab nächster Woche – vielleicht, eigentlich) besser wird und wie man das erreicht. Ehe man sich versieht, ist ein weiteres Pflastersteinchen geschlagen für den gemütlichen Spaziergang nach unten, da wo es warm ist (knickknack, Sie wissen schon …).

Warum nicht mal den großen Wurf wagen und jetzt anfangen. Hören Sie jetzt auf, Ihre gebrauchten Spritzen in den Biomüll zu werfen und die Stummel von den Sportzigaretten in Nachbars Winterbeete zu schnippen. Oder machen Sie es wie ich: Die Göttergattin und ich haben soeben in einer Hauruck-Aktion das Arbeitszimmer halb ausgeräumt, umgestellt und dann allen Müll, Krust und Kram wieder hineingeworfen. Ist zwar immer noch alles voller Gerümpel, sieht jetzt aber viel besser aus (großes Indianerehrenwort). Was das Gerümpel betrifft habe ich mir fest vorgenommen: das sortiere ich morgen …

Guten Rutsch wünscht

Andreas Wegner

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Die endlose Geschichte – oder wie ich meine Mobilfunknummer von Debitel zu BASE portieren lassen wollte

August 24th, 2010 — 4:00pm

Sweetmorn, Bureaucracy 17, Year of Our Lady of Discord 3176

1. The times they are a-changin‘

Seit einer kleineren Ewigkeit habe ich eine T-Mobile – Prepaid-Karte bei Debitel, die in einem schmucken, aber schlichten Motorola W220 treue Dienste leistete. Bisher hatte mir das auch genügt, da mein Telefonierverhalten mit 5-15 Euro pro Monat – größtenteils durch SMS entstanden und stark schwankend – nicht besonders zu Buche schlug. Nun aber starb meine treue Piepse kürzlich den Heldentod und ich beschloß, daß ein neues, Multimedia- und Internet-taugliches Mobiltelefon angeschafft werden müsse, um – schick, trendy und up to date, wie man heutzutage ja sein muß – all‘ den kleinen Zeitfresserchen wie Facebook, StudiVZ, XING, diversen Blogs und natürlich auch meinen abermindestens, wennichsogar 3-5 privaten Mails am Tag allüberall meine Aufmerksamkeit schenken zu können.

Nun sollte man für den bestimmungsgemäßen Gebrauch solch einer eierlegenden Wollmilchsau jedoch tunlichst eine sogenannte Internetflat buchen, da man andernfalls ganz schnell mal 50 Euro für einen Blick auf googleMaps los ist. Also konsultierte ich die Tarifübersichten der gängigen Mobilfunkprovider (die großen 4 nebst Debitel) und entschloß mich nach längerem hysterischem Gelächter ob der etwas überzogenen Preisvorstellungen der roten und magentafarbenen Damen und Herren, ausnahmsweise mal grün zu wählen und BASE eine Chance zu geben. Insgesamt 25 Euro für unbegrenzt SMS, eine sogenannte Flatrate für Internetzugang und Mailabruf, die nach 250 MB/ Monat in der Geschwindigkeit gedrosselt wird und monatlich 50 Freiminuten in alle Netze sind für mich akzeptabel und als Goodie gab es ein NOKIA 2720 fold gratis dazu.

Eben noch einen Antrag auf Portierung meiner Rufnummer ausgefüllt (inklusive Einzugsermächtigung für die Abbuchung der Portierungsgebühr von meinem Konto, da die Gebühr bei einer T-Mobile-Nummer nicht mit dem Prepaid-Guthaben verrechnet werde) und am 6. August von der freundlichen Dame im BASE-Shop in der Freiburger Innenstadt an Mobilcom-Debitel faxen lassen, „Das dauert dann etwa 10 Tage, bis die Nummer portiert ist“ – und gut ist. Beati pauperes spiritu …

2. Nobody knows you, when you’re down and out

Am 10. August fand ich ein Schreiben von BASE im Briefkasten, aus dem hervorgeht, daß dem bisherigen Mobilfunkanbieter die von mir angegebene Rufnummer nicht bekannt sei. Mit Erschrecken besah ich mein Mobiltelefon daraufhin, ob es Anzeichen von Besessenheit durch eine Geisterrufnummer zeige – zum Glück nicht der Fall, ich kann problemlos mit meiner Debitel-Nummer anrufen und angerufen werden. Also beherzt zum Hörer gegriffen und mit Todesverachtung angesichts der Minutenpreise die BASE-Service-Hotline angerufen.

Die liebenswürdige Dame am anderen Ende der Leitung fand nach einigem Rätselraten die Erklärung: Ich hatte meine Karte damals vor dem Krieg (scnr) bei Debitel erworben. Nach diversen Fusionen und Übernahmen firmiert man nun zwar unter Mobicom-Debitel, es scheint jedoch getreu dem alten Sprichwort, daß die eine Hand nicht wisse, was die andere mache keine gemeinsame Kundendatenbank zu existieren –  nach über einem Jahr seit der Übernahme eine stattliche Leistung! Meine Gesprächspartnerin von der BASE-Hotline versprach mir, die Anfrage nochmals zu stellen, dieses Mal bei Debitel – bis in 10 Tagen sollte … hmmja, wird schon werden.

3. Sie brauchen den Passierschein A 38 …

Der 24. August brachte nicht nur Regen, sondern auch einen Brief von Mobilcom-Debitel. Hier wurde zunächst einmal Bedauern ob meiner Abwanderung ausgedrückt, bevor es ans Eingemachte ging. Da mein eventuell noch vorhandenes Restguthaben bei der Portierung leider verfalle, benötige man – die umseitige Legitimations- und Verzichtserklärung für Rufnummernmitnahme und ich solle meine Karte ausreichend aufwerten, um die Verrechnung der Portierungsgebühr von 29,95 € mit dem vorhandenen Guthaben zu ermöglichen. WHAT THE F**K?

Soso … mal google bemühen und die alte Tante Internet befragen. Siehe da: Wenn ich, der ich ja kein Anwalt bin, es recht verstehe, dann muß mir das Restguthaben nach gängiger Rechtsprechung ausgezahlt werden. Auch fand ich es etwas absurd, daß ich trotz Abgabe einer Einzugsermächtigung nun die Portierungsgebühr über das Kartenguthaben bezahlen sollte, trotz anderslautendem Hinweis auf der Webseite von Mobilcom-Debitel – ohh, ich vergaß: andere Baustelle.

Nungut, wir ham ‚s ja dicke mit’m Zaster. Also wieder mal zum Telefonhörer gegriffen und 1,24 € pro Minute für ein Gespräch mit einer Service-Hotline ausgegeben, diesmal Debitel (oder Mobilcom-Debitel – oder doch Mobilcom – oder gar Freenet oder _dug, wer weiß das schon genau). Laut Aussage der (trotz meines bei aller Höflichkeit etwas angespannten Untertons sehr freundlichen) Dame am anderen Ende müsse könne ich das ruhig so faxen, das Restguthaben dürfe nicht verfallen, ich müsse jedoch aufladen. Auf die Frage nach der anderen Verzichtserklärung, auf der ich ja eine Einzugsermächtigung abgegeben habe,  hieß es, daß diese längst vernichtet sei und die Portierungsgebühr nur so bezahlt werden könne. Die Portierung würde dann nach Erhalt der Erklärung 1-2 Wochen  … ahhso *kicher*. Ich habe mir das Ergebnis des Gesprächs mal aufgeschrieben und den Namen der Dame dazu notiert.

Schreiben wir also mal einen Blog-Eintrag und schicken den Link dazu an prepaid(at)de.debitel.com. Mit dem Verlinken bei Facebook, StudiVZ und im Telefon-Treff warten wir aber erstmal noch ab *eg*.

To be continued …

Nachtrag 1: Die auf dem Schreiben angegebene eMail-Adresse prepaid(at)de.debitel.com scheint nicht zu funktionieren – wurde zwei mal „returned to sender“, weil endgültig gescheitert. Habe nun mal an kundenbetreuung(a)de.debitel.de und pr(a)freenet.ag gemailt. Gucken wir mal, ob es da klappt.

Nachtrag 2: Mit ein wenig Drängen und Schubsen hat es dann geklappt und seit September bin ich zufriedener Nutzer eines Base–Vertrags

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Innehalten müssen dürfen

Mai 28th, 2010 — 6:17pm
Pungenday, Confusion 2, Year of Our Lady of Discord 3176

Gerade auf der Heimfahrt von Schwenningen nach Freiburg. In Kirchzarten ist vorläufig Endstation, da „aufgrund einer Betriebsstörung“ die Weiterfahrt nach Freiburg nicht möglich ist. Zunächst habe ich mich riesig aufgeregt, da ich nach einer anstrengenden Woche an der DH, in der ich fast ausschließlich Vorlesungen zu Rechtsthemen gehört habe und den Stoff auch mit einer Kommilitonin für die in vier Wochen anstehende Klausur nachbereitet und an Fallbeispielen geübt habe, einfach müde bin und schnell heim will.

Aber mit ein wenig Ruhe betrachtet; warum nicht das Geschenk einer unerwartet angebotenen Pause genießen, in der man innehalten und sich ein wenig besinnen kann? Zwar ist der Himmel wolkenverhangen und es wird heute noch regnen – aber die Temperatur ist mild, es weht ein lauer Wind und man riecht Gras, Natur und die Anstrengungen des Bauern, der zwei Kilometer weiter sein Feld düngt.

Nachdem die Ersatzbusse etwa 1,5 Stunden später (bei einer Fahrtstrecke von maximal 10 km, was ein schlechtes Licht auf das Krisenmanagement der DB-Regio-AG Südbaden wirft) eingetroffen waren, konnte ich meine Reise dann schließlich doch noch fortsetzen.

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Hello world!?

Mai 27th, 2010 — 10:51pm
Pungenday, Confusion 2, Year of Our Lady of Discord 3176

Interessante Erkenntnis: Ich betreibe hier parasoziale Interaktion – und das Universum lächelt leise.

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Ein ausgekochtes Schlitzohr

Mai 25th, 2010 — 12:41pm

Soso, Roland Koch tritt zurück – und verkündet das am 25.05.10. Da kann man ja echt die Paranoia kriegen, oder das ganze als ein Zeichen sehen.

Hail Eris

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Die Antwort …

Mai 19th, 2010 — 9:58am

Gerade eben in der Pause zwischen zwei Seminaren hatte ich Lust auf einen Kaffee, bin also in den Studentenaufenthaltsraum gegangen, um den Kaffeeautomaten mit meinem sauer verdienten Ausbildungsgehalt zu füttern. Neben dem Kaffeeautomaten steht da auch einer, der nach Einwurf von Geld und der Auswahl eines Faches über ein numerisches Tastenfeld lauter gesunde Sachen wie Schokolade und Gummitiere aus Bonn ausspuckt. Wenn man dort die 42 eingibt, erhält man – ein Snickers. Hat irgendwer Vogonen gesehen?

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Zeitmanagement

Mai 7th, 2010 — 8:44pm

Ein wunderbares Fundstück aus dem Web, genauer aus dem GTD-Forum:

Wer seine Zeit managen will, darf sich nicht an selbiger orientieren, sondern an den Zielen, die er verfolgt.

Weil die Aufschieber nicht wissen, was sie wollen, können sie keine Prioritäten setzen. Das aber ist das wichtigste. Terminkalender vollbringen keine Wunder.

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auch eine Art von interkultureller Kompetenz

Januar 23rd, 2010 — 5:43pm

Ich bin ein großer Fan des englischsprachigen Webcomics Dilbert von Scott Adams, in dem die alltägliche Inkompetenz im Arbeitsleben aufs Korn genommen wird. Dieser Strip hier vom 22/01/2010 ist einfach ein großartiger – wenn auch garstiger – Kommentar zum Thema interkulturelle Kompetenz.

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