Dezember 7th, 2010 — 4:43pm
Sweetmorn, The Aftermath 49, Year of Our Lady of Discord 3176
Seit ein paar Wochen habe ich mir angewöhnt, möglichst viele Wege zu Fuß zu gehen und nicht immer das Auto oder den ÖPNV zu benutzen. Auch wenn ich faule Socke mich am Anfang kräftig verflucht habe für diese Idee (wenn ich es denn vor lauter Keuchen noch geschafft habe, so etwas zu tun …), genieße ich es mittlerweile, zu gehen anstatt gefahren zu werden. Ich sehe mehr von dem, was um mich herum passiert, entdecke Neues an scheinbar vertrauten Orten und es stellt sich auch eine gewisse Demut und Gelassenheit angesichts dessen, was man nicht ändern kann ein – wenn es 40 cm Neuschnee hat, dann hat es eben 40 cm Neuschnee und man muß früher loslaufen und bedachter gehen. Ganz nebenbei habe ich etwa 1 Kilo an Gewicht pro Woche reduziert, seitdem ich mich mehr bewege.
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November 30th, 2010 — 9:09am
Prickle-Prickle, The Aftermath 42, Year of Our Lady of Discord 3176
Kennen Sie das? Irgendwann kommt dieser Moment, der einen zwingt, innezuhalten und über das eigene Leben nachzudenken, weil plötzlich alles anders ist. Sei es, daß sich Beziehungen zu Menschen ändern oder zu ende gehen, sei es, daß sich beruflich etwas ändert oder die eigene Gesundheit einen neuen, größeren Stellenwert im eigenen Leben bekommen muß, sei es, daß man durch sehr eindrückliche Erfahrungen anderer perturbiert wird. Egal, was es sei, irgendwas ist anders und man erkennt, daß man selbst ebenfalls etwas ändern muß – auch wenn es anstrengend ist und wehtun mag.
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Juni 10th, 2010 — 4:53pm
Heute meine vierte Runde gedreht; noch immer diese Fußschmerzen – nein, eher so als ob mir die Füße beim Laufen einschlafen. Das kommt meist in den letzten 5 Minuten, hängt vielleicht damit zusammen, daß ich in dieser Zeit auf einem asphaltierten Weg laufe. Aber ich beiße mich durch .-)
Die Daten:
- Laufzeit (ohne Aufwärmen und Dehnen): 31.54 Minuten
- Durchschnittliche Pulsrate: 138 bpm
- Kalorienverbrauch (laut Pulsuhr): 342 kcal
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Juni 7th, 2010 — 3:25pm
Nach einer Woche mit Infekt und anschließendem Schweinehund heute zum dritten Mal gelaufen. Fußschmerzen, trotzdem ich die Schuhe lockerer gebunden habe. Vielleicht größere Socken kaufen?
Die Daten:
- Laufzeit (ohne Aufwärmen und Dehnen): 32.47 Minuten
- Durchschnittliche Pulsrate: 138 bpm
- Kalorienverbrauch (laut Pulsuhr): 348 kcal
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Mai 27th, 2010 — 2:07pm
Heute bin ich meine Strecke zum zweiten Mal gelaufen – die Füße taten weh, nächstes Mal vielleicht die Schuhe etwas weniger eng schnüren?
Die Daten:
- Laufzeit (ohne Aufwärmen und Dehnen): 31.58 Minuten
- durchschnittliche Pulsrate: 143 bpm
- Kalorienverbrauch (laut Pulsuhr): 378 kcal
Es hilft übrigens tatsächlich beim Überwinden des inneren Schweinehundes, wenn man alle notwendigen Utensilien ganz nah beieinander griffbereit lagert. Bei mir hängt die Hose über einem Bügel, um dessen Haken ich meinen Bauchgurt (für Mobiltelefon, Schlüssel, Wasserflasche) und den Brustgurt der Pulsuhr lege, die Pulsuhr kommt dann in die Tasche des Bauchgurts und die Schuhe stehen griffbereit darunter.
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Mai 25th, 2010 — 10:59am
So, heute zum ersten mal gewalkt (oder eher durch die Landschaft gewalzt *g*). Die Daten:
- Laufzeit (ohne Aufwärmen und Dehnen): 32.19 Minuten
- durchschnittliche Pulsrate: 138 bpm
- Kalorienverbrauch (laut Pulsuhr): 353 kcal
Der große Plan sieht vor, diese Woche am Donnerstag nochmals diese Strecke zu laufen, am Samstag in Freiburg eine ähnlich lange Strecke zu suchen und dann am Montag hier in Schwenningen eine längere Strecke in Angriff zu nehmen. Auch wenn ich im vorherigen Post verkündet habe, daß ich dreimal die Woche eine Stunde Bewegung absolvieren will; langsam anfangen hat noch niemand geschadet – zumal ich absolut untrainiert bin.
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Mai 24th, 2010 — 10:59am
Gestern habe ich eine Mauer durchbrochen: Ich hatte mir irgendwann einmal vorgenommen, so ich je über 110 kg Körpergewicht kommen sollte, würde ich umgehend Maßnahmen einleiten, um dem gegenzusteuern und mein Gewicht langfristig wieder zu reduzieren. Gestern habe ich mich mal wieder auf die Waage gestellt und mußte mit Erschrecken zur Kenntnis nehmen, daß da 110,5 steht. Wenn man bedenkt, daß ich bei gleicher Körpergröße (1,8 m) mal 75 kg gewogen habe, dann ist das schon ein ganz schöner Batzen Übergewicht; diese 35 kg schleppt auch ein Soldat nicht immer als Marschgepäck mit sich herum.
Woran liegt’s denn, daß ich so zunehme? Ich bin gerade in einer Theoriephase meines Dualen Studiums, da hocke ich in Villingen-Schwenningen herum und es gibt kaum Anreize, sich zu bewegen. Ich fahre zwar mit dem Fahrrad zur Uni, aber das sind auch nur 10 Minuten pro Strecke, dazwischen sitze ich im Seminarraum. Nachmittags lerne ich oder versuche, ein bißchen zu schlafen (für mich als Eule ist es anstrengend, morgens um 6 aufzustehen). Kurzum: Ich habe mich wunderbar in meine Komfortzone eingeigelt.
Nun habe ich aber ein Buch ausgegraben, das den trefflichen Titel “Fitness für faule Säcke” trägt (und es sind nicht die Lehrer gemeint) und will mich also mehr bewegen. Damit das mehr Verbindlichkeit bekommt und ich vielleicht auch ein bißchen Rückmeldung bekomme, mache ich daraus ein blog-Thema. Wer hier mitliest und ebenfalls gerade mit seinem Gewicht hadert, möge sich anschließen und über die Kommentarfunktion Freude und Leid teilen. Ich gebe aber auch gerne Platz in Artikeln für Leser, die sich und ihr Ziel vorstellen wollen.
Wie man ja weiß, sollen Ziele SMART sein, also Spezifisch, Meßbar, Akzeptiert, Realisierbar und Terminierbar. Daher will ich mir jetzt und hier ein SMARTes Ziel setzen und über die Anstrengungen bei seiner Erreichung hier im blog berichten. In 5 Wochen endet meine Theoriephase; am 25.06. breche ich meine Zelte in Schwenningen ab. Also ist mein Ziel, bis zum 25.06. drei Kilo an Körpergewicht abzubauen, sodaß ich dann maximal 107,5 kg auf die Waage bringe. Erreichen will ich dieses Ziel, indem ich dreimal die Woche eine Stunde Ausdauersport im aeroben Bereich mache (Fahrradfahren, Walken, Joggen) und meine Ernährung entsprechend anpasse. Um meinen aeroben Bereich zu identifizieren, werde ich eine Pulsuhr benutzen.
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