Mai 17th, 2012 — 5:21pm
Was macht man nicht alles an so einem schönen, sonnigen Tag; Rechnungen schreiben, Mahnungen bzw. Zahlungserinnerungen verfassen. Letzteres übrigens mit einem irgendwie schlechten Gewissen. Da muß ich einfach härter werden – nach einem halben Jahr ohne Zahlungseingang respektive 4 Monate nach einer höflichen Nachfrage über XING ist sowas schon mal gerechtfertigt, oder?
Comment » | alltägliches & abseitiges, Dinge geregelt kriegen, ich und die Wirklichkeit
Mai 14th, 2012 — 1:51pm
ToDo-Listen sind in zweierlei Hinsicht eine tolle Sache: Erstens sieht man, was man erledigen muß und erhält dadurch Sicherheit und zweitens kann man sich danach am Anblick der abgehakten Punkte erfreuen. Insoweit ist heute doppelte Befriedigung erlangt worden
Comment » | Dinge geregelt kriegen, Eigenlob
Juni 15th, 2010 — 9:13am
Über das Toolblog bin ich auf ein interessantes Video bei Youtube gestoßen. Stephen A. Richards erklärt darin, wie er sich Texte durch den überlegten Gebrauch von Mindmaps erschließt. Das geht dementsprechend auch mit Vorlesungsnotizen gut. Er zeigt in dem etwa zehnminütigen Video ein sehr schönes Beispiel, bevor er die einzelnen Schritte kurz nennt.
- Hauptideen, Schlüsselwörter, wichtige Zitate, … im Text oder Mitschrieb unterstreichen
- aus diesen Hervorhebungen und eigenen Überlegungen dazu eine erste Mindmap dahinscribbeln, um die Struktur zu finden (er macht das nur einfarbig)
- und aus dem Entwurf eine bunte Mindmap erstellen, die auch mit Fotos, Zeichnungen usw. bereichert werden kann und den Prozeß der Lektüre und Reflexion dokumentiert
Sounds like a plan.
Comment » | Allgemein, Dinge geregelt kriegen, Studium
Mai 7th, 2010 — 8:44pm
Ein wunderbares Fundstück aus dem Web, genauer aus dem GTD-Forum:
Wer seine Zeit managen will, darf sich nicht an selbiger orientieren, sondern an den Zielen, die er verfolgt.
Weil die Aufschieber nicht wissen, was sie wollen, können sie keine Prioritäten setzen. Das aber ist das wichtigste. Terminkalender vollbringen keine Wunder.
1 comment » | Allgemein, alltägliches & abseitiges, Dinge geregelt kriegen
April 27th, 2010 — 10:22pm
Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit GTD, habe das Buch “Wie ich die Dinge geregelt kriege” von David Allen gelesen und mich auch durch den bisher leider nur auf englisch erschienenen Nachfolger gekämpft und infolgedessen meine Ablagemethoden, meine Selbstorganisation und mein Zeit- bzw. Aufgabenmanagement umgekrempelt: Statt Terminen und Prioritäten leiten mich nun ToDo’s, Next Actions und Kontextlisten, was ich nicht gleich erledigen kann, wandert in eine Wiedervorlage nach dem Prinzip der 43 Folder und meine Unterlagen für Studium, Beruf und Privatleben lagern nicht mehr in Aktenordnern im Regal, sondern in Einstellmappen der Firma CLASSEI, die sich in einem umgebauten Aktenschrank von IKEA in vorgereihter Ordnung (Z-A) leicht zugänglich präsentieren. Wenn ich nicht mehr weiter wußte, suchte ich Rat im ehemaligen GTD-Forum, das heute unter dingegeregeltkriegen firmiert oder mäanderte durch die (Un-)Tiefen des Web 2.0, um in einem der vielen blogs zum Thema Produktivität eine Lösung zu finden.
So meinte ich denn auch irgendwann, ich wisse nun wahrlich genug, um mich als hinreichend organisiert zu begreifen – bis ich auf ein großartiges Buch stieß, das sich mit genau dem Thema befaßt, das den deutschen (und vermutlich auch europäischen) GTD-Fans am wenigsten vertraut ist: der Ablage in Mappen. Statt jeden Vorgang fein säuberlich zu heften, zu lochen und dann in einen Aktenordner zu packen (oder allenfalls in eine Hängeregistratur), wird nun alles –zwecks besserer Auffindbarkeit möglichst kleinteilig – in papierne Mappen eingelegt und platzsparend in Schubladen oder Kisten verstaut. Was sich hier so einfach anhört, kann beim ungeübten Nutzer allerdings zu einem ordentlichen Knoten in den Gehirnwindungen führen und so manchen vom Wechsel auf diese an sich großartige Ablagemethode abhalten.

Der Buchproduzent und Verleger Frank-Michael Rommert, selbst begeisterter Mappenbenutzer, hat hier Abhilfe geschaffen und ein Vademecum im Wortsinne geschrieben. Sein bei GABAL erschienenes Buch “Ordnung ohne Streß – Der Effizienzvorsprung im Büro mit der MAPPEI-Methode.” führt den geneigten Leser auf verständliche Weise in den Gebrauch von Einstellmappen ein. Viele Fotos und sieben konkrete, großteils namentlich benannte Anwendungsbeispiele aus dem Arbeitsalltag (Firmen, Selbstständige, …) verdeutlichen Anwendung und Nutzen der Ablage mit Einstellmappen auf gut nachvollziehbare Weise und bietet auch dem “Alten Hasen” noch einiges an neuen Erkenntnissen. Das Buch bezieht sich zwar auf die Produkte von MAPPEI, diese sind allerdings mit denen der Firma CLASSEI (die von einem ehemaligen MAPPEI-Geschäftsführer gegründet wurde) vergleichbar. Das farbig gestaltete, 224 Seiten umfassende Hardcover ist meiner Meinung nach die 30 € absolut wert. Weitere Informationen finden sich auf der Seite zum Buch.
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