Category: tiefschwarz


Gute Vorsätze? Lieber gleich machen …

Dezember 31st, 2010 — 7:57pm

Setting Orange, The Aftermath 73, Year of Our Lady of Discord 3176

Wieder einmal ist ein Jahr zuende. Zeit, sich bei Alkoholika und fettigem Essen Vorwürfe darüber zu machen, was man in den letzen 365 Tagen vergeigt hat und dann auch gleich noch feste zu überlegen und zu planen, was nächstes Jahr (also ab morgen bzw. übermorgen nach dem Ausschlafen des Rauschs ähhh aber da kommt ja der Frido vorbei, also doch ab nächster Woche – vielleicht, eigentlich) besser wird und wie man das erreicht. Ehe man sich versieht, ist ein weiteres Pflastersteinchen geschlagen für den gemütlichen Spaziergang nach unten, da wo es warm ist (knickknack, Sie wissen schon …).

Warum nicht mal den großen Wurf wagen und jetzt anfangen. Hören Sie jetzt auf, Ihre gebrauchten Spritzen in den Biomüll zu werfen und die Stummel von den Sportzigaretten in Nachbars Winterbeete zu schnippen. Oder machen Sie es wie ich: Die Göttergattin und ich haben soeben in einer Hauruck-Aktion das Arbeitszimmer halb ausgeräumt, umgestellt und dann allen Müll, Krust und Kram wieder hineingeworfen. Ist zwar immer noch alles voller Gerümpel, sieht jetzt aber viel besser aus (großes Indianerehrenwort). Was das Gerümpel betrifft habe ich mir fest vorgenommen: das sortiere ich morgen …

Guten Rutsch wünscht

Andreas Wegner

Comment » | Allgemein, alltägliches & abseitiges, Eigenlob, Humor oder so ähnlich, tiefschwarz

Schlaf, der

Juni 23rd, 2010 — 12:42am

wird überbewertet.

Comment » | Humor oder so ähnlich, Studium, tiefschwarz

Hausarbeit, die

Juni 23rd, 2010 — 12:40am

studentische Schreibübung, für deren Abfassung rein theoretisch etwa 2-12 Wochen zur Verfügung stehen. Der tatsächliche Entstehungszeitraum umfaßt jedoch für gewöhnlich die drei Tage und Nächte vor dem Abgabetermin.

Comment » | Humor oder so ähnlich, Studium, tiefschwarz

Summen in meinen Ohren

Juni 4th, 2010 — 1:18am
Setting Orange, Confusion 9, Year of Our Lady of Discord 3176

Hachja, schön ist die Welt der egomanen Dummschwätzer. Woher ich das weiß? Nunja, der gerne als ehemaliges Nachrichtenmagazin titulierte SPIEGEL ist eine unheilige online-Allianz mit dem Käseblatt für das gelangweilte Bankiersweibchen MERIAN eingegangen. Dort darf ein sogenannter Entrepreneur namens Tyler Brûlé KB und Lebenszeit (seine und die anderer) verschwenden und die feuchten Träume frustrierter BIO-Tiefkühlpizza-Käufer mit „interessanten“ Ideen befeuern. Aktuell sondert der sympathische Berufsjugendliche einen sowas von hippen Bullshit über „Out Of Office Repliers“ (das ist: automatische Antworten auf eingehende eMails; im allgemeinen des Inhalts, daß man derzeit nicht erreichbar sei und erst am xx.xx.xxxx wider im Büro anzutreffen wäre, ggf. aufgepeppt mit dem dezenten Hinweis auf eine gleichfalls fachkompetente Person aus der lieben Kollegschaft) ab, daß ein jeder Workaholic schamesrot in den Boden versinkt.

Der eifrige Jet-Setter scheint noch nie etwas davon gehört zu haben, daß ein verantwortlungsbewußter Mensch vor allem auch verantwortungsbewußt mit sich selber umgeht, um sich und seiner Umwelt möglichst lange in möglichst guter Verfassung erhalten zu bleiben. Dazu gehört aber eben auch die Fähigkeit, mal ein paar Wochen abzuschalten und alle Fäden wohlsortiert in die Hände eines kompetenten und gut gebrieften Stellvertreters (welchen biologischen und sozialen Geschlechts auch immer) übergeben zu können. Aber jemand, der ein Leben auf der Überholspur führt, hat das nicht nötig; der wird schon rechtzeitig abschalten und Ruhe finden – irgendwann kommt einem immer ein Laster entgegen …

Im Übrigen sollte Frau von der Leyen ein Gratis-Abo seiner Kolumne erhalten, da findet sie sicher Trost.

Comment » | Allgemein, Humor oder so ähnlich, tiefschwarz

Tanja Nolte-Berndel ist tot!

Februar 23rd, 2010 — 6:15pm

Die unermüdliche Verbrechensbekämpferin und Streiterin wider Urheberrechtsverletzungen jeglicher Art hat am 22.02.2010 zum letzten Mal ins Schwarze getroffen. Es wird vermutet, sie habe damit die drohende Gefahr intensiver Kontakte mit ehemaligen Brieffreunden und anderen Nutznießern ihrer beruflichen Tätigkeit abwenden wollen.

Comment » | tiefschwarz

Back to top